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Schweißverfahren

Der Schweißprozess ist Teil der Sonderprozesse, d.h. der Prozesse zur Herstellung eines Produktes, deren Gültigkeit durch eine Endkontrolle nicht vollständig überprüft werden kann.

Für einen "normalen" Prozess, wie z.B. das Kaltsägen eines Profils, ist es möglich, die korrekte Ausführung und das Ergebnis durch eine Maßkontrolle zu überprüfen. Bei einer Schweißung kann eine Sichtprüfung und sogar eine Durchstrahlungsprüfung höchstens die richtige Geometrie überprüfen und das Fehlen oder Vorhandensein von Oberflächen- und Innenfehlern der Verbindung hervorheben, jedoch nicht deren mechanische und chemische Eigenschaften, die nur durch zerstörerische Prüfungen erkennbar sind.

Aus diesem Grund ist es notwendig, die Schweißnähte nach genauen Verfahren durchzuführen, deren Ergebnisse bereits durch Prozessqualifikationsprüfungen nach anerkannten internationalen Normen verifiziert wurden. Eine oder mehrere Prüfungen werden in Anwesenheit eines benannten Prüfers durchgeführt, wobei alle verwendeten Parameter aufgezeichnet werden und anschließend die in der Referenznorm vorgesehenen zerstörungsfreien und zerstörerischen Prüfungen durchgeführt werden.

Die Konformität der Prüfergebnisse ermöglicht es, das qualifizierte Verfahren in der Produktion anzuwenden und Schweißparameter anzuwenden, die mit denen der Prüfverfahren übereinstimmen.

Der geltende Rechtsrahmen sieht die Verpflichtung vor, die Schweißverfahren der Hersteller in verschiedenen Bereichen zu qualifizieren, wie z.B.: Druckgeräte, Maschinen, Eisenbahnbau, Bauzimmermannsarbeiten, um die wichtigsten zu nennen.

 

Update

Im Juli 2017 veröffentlichte UNI, die Italienische Normenbehörde, die neue Ausgabe der internationalen Norm UNI EN ISO 15614.1 ed. 2017; sie ersetzt die bisherige UNI EN ISO 15614.1, ed. 2012.

Die neue Norm entspricht vollständig der Struktur und den Anforderungen der DPE-Richtlinie und wurde am 26. Juli 2017 in die nationale Regulierungsbehörde aufgenommen.

Europa und Amerika sind durch die Veröffentlichung der EN ISO 15614-1 "Spezifikation und Qualifizierung von Schweißverfahren für metallische Werkstoffe - Schweißverfahrensprüfung" normgerechter.

Diese Aktualisierung markiert einen weltweiten Wendepunkt im historischen Dualismus zwischen dem amerikanischen und dem europäischen Ansatz zur Qualifizierung von Schweißverfahren.

Die neue Ausgabe enthält ein Element der Neuheit. Die Norm wurde in zwei Teile gegliedert, die zwei alternative Ansätze zueinander beschreiben:

  • eine sehr nahe an der traditionellen Philosophie, die sich z.B. im ASME-Code widerspiegelt
  • ein weiterer, der den bereits in der vorherigen Ausgabe der EN ISO 15614 enthaltenen europäischen Ansatz fortsetzt und aktualisiert

Die in der neuen Norm enthaltenen innovativen Elemente und die möglichen Auswirkungen auf die Qualitätskontrolle der Schweißproduktion sind vielfältig.

Die neue Norm bietet auch Möglichkeiten für Unternehmen, die die Chance haben, den allgemeinen Ansatz bei der Qualifizierung von Verfahren zu wählen.


Der Zertifizierungsdienst nach den internationalen Normen ISO 15613 und ISO 15614 und den nationalen amerikanischen Normen ASME und AWS besteht aus folgenden Schritten:

DOKUMENTENPRÜFUNG

Überprüfung der technischen Dokumentation der durchzuführenden Prüfungen: Schweißanweisungen (WPS), Zertifikate für die Grundwerkstoffe, Zertifikat für den Zusatzwerkstoff (falls vorhanden).

ÜBERWACHUNG WÄHREND DER DURCHFÜHRUNG DER TESTS

Überprüfung der korrekten Anwendung der Spezifikation des Schweißprozesses (WPS) durch qualifizierte Inspektoren einer Zertifizierungsstelle während der Durchführung der Prüfverfahren und der Inspektion der Verbindung.

ÜBERWACHUNG DER LABORUNTERSUCHUNGEN UND AUSSTELLUNG DER ZERTIFIZIERUNG

Laborüberwachung während der Prüfungen und Ausstellung der Bescheinigung über die Qualifikation des Schweißprozesses (WPQR).